
OH. MEIN. GOTT. Diese drei Worte gingen mir durch den Kopf, als ich am Mittwoch den Kinosaal verließ, wo gerade auf der Leinwand Hitler und seine Schergen ihr Ende in einem gigantischen Feuerball gefunden hatten und der Zweite Weltkrieg bereits 1944 zu Ende gegangen war.
Ich will jetzt hier keine detaillierte Filmanalyse schreiben, ganz einfach weil der Film durch seinen provozierenden Inhalt bereits an andereren Stellen hinlänglich behandelt wurde und ich mir nicht erdreisten will zu behaupten, ich hätte noch Wesentliches und bislang Ungesagtes hinzuzufügen. Deswegen einfach nur mal ein paar Kommentare zu einzelnen Aspekten:
Musik:
Der Soundtrack war auf jeden Fall absolute Spitzenklasse, aber das ist man von Tarantino ja eigentlich schon gewohnt. Auch wenn er die Musik nur von anderen Filmen zusammenklaut, passt hier einfach jeder Song perfekt. Das fängt bei seiner Version von Beethovens Für Elise an und endet bei David Bowies Putting out the fire (with gasoline). Schade, dass es mit dem Oscar vermutlich eher schwierig wird, weil der für die Beste Filmmusik ja meistens als Best Original Score vergeben wird und wir hier ja leider nicht von einem Original sprechen können.
Schauspiel:
Hier kann ich mich nur der allgemeinen Kritik anschließen, die Christoph Waltz alias SS-Standartenführer Hans Landa mit Lob überschüttet und nach dem Oscar schreit. Am Anfang war ich ja etwas skeptisch, da das Schauspiel durch die nie gebrochene Höflichkeit Landas zunächst einmal leicht affektiert wirkt; doch zum Schluss (Stichwort: “Bingo”) war ich von der Leistung einfach nur noch beeindruckt! Dieser Academy Award muss nach Österreich!
Was den Rest angeht, nun gut. Brad Pitt wirkt als Aldo Raine schon überzeugend und hat die gewisse Lässigkeit, die es für die Rolle einfach braucht. Diane Kruger spielt ganz passabel, die Show kann die den Vorgenannten aber nicht stehlen. Genauso verhält es sich mit Mélanie Laurent, die die Rolle der Shosanna zwar glaubwürdig und hinreichend rachelustig spielt, durch ihr konsequentes Französisch aber die Aufmerksamkeit von sich selbst weg auf den Untertitel hin lenkt. Jedenfalls war das bei mir so, denn ich bin besagter Sprache nicht mächtig…
Drehbuch:
Die Story sollte ja hinreichend bekannt sein. Und viel gibt es da auch nicht zu sagen. Klar, das Ganze ist historisch höchst unkorrekt und vermutlich auch nicht gerade realistisch, aber wen interessiert das bitte?! Wer sich “Inglourious Basterds” von Quentin Tarantino anguckt und dann erwartet, dass er ein Stück wahre Geschichte geliefert bekommt, hat doch sowieso einen an der Meise. Der Film unterhält doch gerade weil er eine alternative Vorstellung von Hitlers Ende entwirft und man sich am Ende wie ein Kind am Weihnachtsabend freut, wenn das Kino in die Luft geht und die ganzen elenden Nazis dabei draufgehen. Ich denke mir nur: Wer die achtundrölfzighunderste Darstellung eines gescheiterteten Attentats sehen will, soll sich doch Operation Walküre mit Sektenguru Tom Cruise reinziehen.
Gesamteindruck:
Tja, Tarantino eben. Trashig und mit einer ordentlichen Portion sinnloser Gewalt. Wobei sie hier nicht mal so sinnlos war, immerhin spielt der Film ja im Krieg und diese ganzen “Don’t fuck with me”-Basterd-Charaktere wirken ja nur deshalb so hart, weil sie eben keinerlei Skrupel haben, jemanden mit dem Baseballschläger den Schädel einzuschlagen oder in einer Bar voller Nazis eine Schießerei anzufangen.
Mir hat es jedenfalls gefallen. Klar, auch ich habe einige Kritikpunkte, zum Beispiel fand ich die Kellerlokal-Szene viel zu lang und ab einem gewissen Punkt nur noch nervig. Dafür ist das von einigen Kritikern angestimmte Gejammer, der Film sei nur ein blutig-makabrer Scherz, der das Schicksal der Juden für niedere Zwecke (sprich Unterhaltung) missbraucht, halte ich dagegen für ausgemachten Stuss:
Ich meine, inwiefern wird denn das Schicksal der Juden hier missbraucht? Am Anfang wird eine jüdische Familie erschossen – das dürfte im Dritten Reich aber in der Tat passiert sein. Der restliche Film entwirft dann jedoch ein fiktionales Schicksal, in dem die Juden Rache an ihren Mördern üben, indem sie Hitler und den Rest der Nazi-Schweine zur Hölle schicken. Tut mir leid, aber ich verstehe unter Missbrauch etwas anderes. Missbräuchlich wäre es für mich zum Beispiel gewesen, wenn das Leid der Juden auf irgendeine Art und Weise kommerzialisiert und voyeuristisch zur Schau gestellt worden wäre. “Inglourious Basterds” jedoch bleibt für mich eine Rachephantasie, die allein deshalb schon nicht wirklich missbräuchlich sein kann, weil sie sich gar nicht um die realen Begebenheiten schert. Filme haben schon immer fiktionale Inhalte gehabt, und wer heute Leute ins Kino locken will, muss eben auf die eine oder andere Art provozieren.
Naja, so weit mal meine bescheidene Meinung dazu. Wie gesagt, ich fand den Film gut und würde ihn jedem empfehlen, der es ertragen kann, wenn auf der Leinwand Leute verstümmelt und skalpiert werden (letzeres fand ich selbst nämlich schon ziemlich … widerlich).
So, nach über einem Jahr mit dem alten Layout hatte ich das dringende Bedürfnis nach etwas Neuem auf meiner Startseite. Nachdem ich einige Tage lang verzweifelt auf der Suche nach Inspiration war, ist schließlich das hier herausgekommen. Schlicht, aufgeräumt und garantiert kein Wunderwerk an Kreativität, aber mir gefällt es. Außerdem ist es recht zeitlos, was insofern praktisch ist, als dass ich nicht weiß, wann ich mal wieder dazu komme, ein neues Theme zu basteln.
Das Zitat im Header stammt übrigens aus Mark Twains Christian Science und ist wie immer bewusst ironisch bis zynisch gewählt
Verdammt. Ich wusste ich habe was vergessen. Vorhin dachte ich mir noch: “Heute Abend hast du mal wieder schön Zeit, im ICQ ist ja dank Ferien eh kein Schwein online und im Amerika jammern sie nur alle weil morgen die Schule wieder losgeht, also blogst du mal wieder was!”.
Ja am Arsch. Natürlich war just heute mal wieder jemand im ICQ anzutreffen, und während die Zeit bei Diskussionen darüber, inwieweit Quantentheorie und Relativitätstheorie im Widerspruch stehen, scheinbar nur so dahinflog, habe ich das mit dem Bloggen natürlich mal wieder total verpennt. Jetzt sitze ich hier um halb 12 und weiß jetzt schon genau, dass ich im August nicht mehr fertig werde. Ach was soll’s…
Okay, also endlich nach langer langer Zeit mal wieder was neues von mir. Und diesmal auch kein Filmverriss oder ähnliches Zeug. In den letzten Monaten ist nämlich auch in meinem langweiligen Leben genug passiert, damit es für einen kleinen Blogeintrag hier reichen sollte. Auch wenn ich gestehen muss, dass mir der Witz früherer Einträge abhanden gekommen ist. Schon irgendwie interessant. Durch den Blog kann ich mir ja irgendwie selbst beim Älterwerden zugucken. Vor zwei Jahren, da sprudelte die Kreativität ja nur geradezu aus mir heraus. Okay, damals gab es mit einer gewissen Wette ja auch noch ein konkreteres Thema, das sich halbwegs humorös aufarbeiten ließ. Aber auch die Bildgeschichte hatte einfach dieses gewisse etwas, was ich heute schätzungsweise nicht mehr hinbekommen würde. Anno 2009 bin ich irgendwie auf dem phlegmatischen Punkt angekommen, an dem prinzipiell nur der Weg des geringsten Widerstandes beschritten wird. Nie mehr tun als nötig, aber auch nie weniger. Auch was meine Umwelt angeht, habe ich irgendwie etwas resigniert und reagiere nun weniger zynisch als viel mehr mit Gleichgültigkeit. Für den Blog hier ist das natürlich Gift.
Nur ganz selten glimmt noch so ein letzter Rest der alten Bösartigkeit gegenüber der Welt in mir auf. Neulich zum Beispiel, als ich auf der IKEA-Webseite nach einem Regal suchte. Für meine Bücher. Und dann feststellen muss, dass ich mir für das Geld, das so ein Regal kostet, auch fast einen dressierten Affen leisten kann, der mit den Büchern jongliert, solange ich sie nicht gerade lese. Mal im Ernst, was fällt diesen Wucherern eigentlich ein, 50 Euro für so ein billiges Stück Pressspanscheiße zu verlangen? Und die Schweden sind ja nicht die einzigen, die wohl mehr als nur ein Regalbrett vor dem Kopf haben, das sie irgendwie jeglichen Realitätsbezuges beraubt. Der Baumarkt um die Ecke ist nämlich auch nicht billiger.
Naja, darum ging es eigentlich gar nicht. Es ging um was anderes, was mich zuerst irgendwie erheitert hat, weil ich dachte, dass IKEA mich verarschen will. Und zwar folgender Werbebanner:


(Okay, ich gestehe, ich habe die Werbung auf Deutsch gesehen. Aber da ich zu langsam war, und IKEA in Deutschland offenbar nicht mehr an arme Kinder spendet, konnte ich die Werbung nur noch auf Englisch auftreiben)
Ähm, ja, denkt ihr jetzt vermutlich auch. Erst sagen sie uns, dass Millionen Kinder nach Einbruch der Dunkelheit nichts mehr sehen, und dann wollen sie das Problem mit Solarlampen lösen? So – lar? Wo der Name schon verrät, dass man hier Sonnenlicht braucht?
Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit. Wenn man mal genauer nachliest, erfährt man, dass die Lampen Akkus haben, die von der Sonne aufgeladen werden, damit aus den Kindern auch dann helle Köpfen werden, wenn draußen schon kuh Nacht ist. In der deutschen Fassung wurde nämlich gesagt, dass die Kinder die Lampen dazu brauchen, um Hausaufgaben zu machen. Offenbar zieht das bei amerikanischen Möbelhausbesuchern aber nicht. Oder “make homework” war zu sperrig. Vielleicht besteht das amerikanische IKEA-Kundenvolk aber auch aus lauter Hippies, die lieber wollen, dass die Kinder sich kreativ austoben können, anstatt dass sie was lernen. Die zu Ausbäuterpreisen importierte afrikanische Kunst auf der Kommode im Flur ist aber auch verdammt schick o_O.
Unabhänging davon, wie viel Ironie ihr in den obigen Absatz hineininterpretiert, muss ich natürlich sagen, dass ich die Idee ziemlich gut finde. Anderen Leuten helfen ist immer gut, schließlich ist es reines Glück, dass ich jetzt hier sitze und im Schein meiner IKEA-Lampe tippen kann (ich habe ironischerweise wirklich eine Schreibtischlampe aus schwedischen chinesischen Landen, allerdings ein anderes Modell, und in meinem Fall hat beim Kauf der Funzel auch kein armes Kind profitiert) und nicht darauf warten muss, von UNICEF eine solche geschenkt zu bekommen.
Wobei die ganze Aktion natürlich auch Fragen aufwirft. Wenn die für jede gekaufte Lampe eine Lampe spenden, bezahle ich dann in Wahrheit auch zwei Lampen? Natürlich. Die Frage ist also eher: War die Gewinnspanne bei “SUNNAN” vorher so hoch, dass man es sich leisten kann, noch eine Lampe für lau rauszuhauen? Oder wurde der Preis extra für die Aktion angehoben?
A propos Preis. Ich habe ja schon vorhin auf die halsabschneiderische Preispolitik bei besagtem Einrichtungshaus hingewiesen. Denn jetzt muss mir mal jemand erklären, warum die selbe beschissene Lampe in Amerika 19,99 Dollar kostet, während man in Deutschland 17,99 Euro dafür berappen (Achtung Wortspielalarm) muss – bei einem Wechselkurs von 1,43 wohlgemerkt. Deutsche zahlen also de facto mal 4 Euro mehr, wenn sie einem armen Kind helfen wollen, als Amerikaner. Da fragt man sich ja beinahe, ob es Zufall ist, dass die Piraten-Bewegung in Schweden ihren Anfang nahm…
Okay, ähm, andere Baustelle. Die IKEA-Werbung war ja letzten Endes mehr Win als Fail, deswegen hau ich jetzt einfach noch einen Hammer hinterher. Das folgende Bild habe ich selbst geschossen, als ich vorige Woche in Osnabrück war:

Ich würde lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Offen gestanden weigere ich mich zu glauben, dass der Besitzer des Ladens dafür verantwortlich war. Ich meine, nicht nur, dass er angeblich Verbindungskabel für WLAN hat (mein Bruder und ich wollten ja schon rein und fragen, ob er uns eins gegen einen Volleyballschläger eintauscht, aber meine Mutter war nicht so begeistert von der Idee) und Cinch nicht richtig schreiben kann. Er hat ja auch angeblich TAE und Western-Kabel. Zu dumm, dass das eigentlich keine Kabel sind, sondern Stecker. Nein, hier müssen andere Mächte am Werke gewesen sein. Wahrscheinlich ein frustrierter Praktikant oder eine zurückgewiesene Tippse.
Doch selbst wenn dem so war, würde meine Antwort auf die Frage “Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen?” eher Nein lauten. Andererseits fällt mir gerade ein… Wenn ich einfach reingegangen wäre und den Mann (oder war es etwas eine Frau?!) freundlich auf die Missstände betreffs der öffentlichen Anpreisung seiner feilgebotenen Waren und Dienstleistungen in Kenntnis gesetzt hätte, hätte ich vielleicht ein paar “Akku’s” umsonst bekommen.
Das ist nämlich noch so was, was mir im Norden aufgefallen ist: Scheinbar kein Mensch weiß, wann man im Deutschen einen Apostroph braucht. Ich meine, ich will hier jetzt nicht einen auf Bastian Sick machen und den Sprachfetischisten raushängen lassen, aber selbst im Firmenlogos und anderen Zeug, das mal durch die Hände eines professionellen Grafikers gewandert ist, findet sich dieser Fehler! Und da will Niedersachsen auf Platz 5 im Bildungsmonitor 2009 stehen.
So, das soll’s jetzt auch schon wieder gewesen sein. Wie angekündigt war der Text hier kein Fest in Bezug auf die kritische Auseinandersetzung mit meiner Umwelt, und sprachlich sowieso stilistisch wurden hier auch keine Tore zu neuen Welten aufgestoßen, aber für einen Sommerloch-lastigen August wird es reichen. Nächsten Monat ist ja Bundestagswahl, da fällt mir bestimmt was ein. Dieser geradezu widerlich-anbiedernde Wahlkampf mit seinem inhaltslosen Geschwätz missfällt mir ja jetzt schon auf äußerste. Und Besserung ist bis zum 27. September ja kaum zu erwarten. Nichtsdestoweniger sage ich jetzt schon mal: Geht wählen wenn ihr dürft!
So, nach längerer Abstinenz mal wieder was Neues von mir. Mal wieder ein Filmverriss. Und Verriss ist hier auch genau das richtige Wort für das, was diesem cineastischen Machwerk unterster Schublade nun blüht. Der Film, von dem ich spreche hört auf den unseligen Namen „Transformers 2 – Die Rache“. Nicht, dass ich da viel erwartet hätte. Eigentlich bin ich da überhaupt nur rein, weil Wil den so gerne sehen wollte. Sonst hätte ich mir das ja gar nicht angetan. Einen Vorteil hatte das Ganze aber doch: Dank Michael Bays zweieinhalbstündigem Special-Effects-Feuerwerk weiß auch ich nun, dass keine Erwartung zu tief gesteckt sein kann, um nicht noch von der Realität unterboten werden zu können.
Wie gesagt, das Unglück begann am Sonntagabend um Viertel vor Acht in dem winzigen Lichtspielhaus, das meine großartige Heimatstadt ihr Kino nennt. Nach beschissener House-Musik im Vorspann und viel zu wenig Trailern (ich möchte Übrigens bemerken, dass Harry Potter in der deutschen Synchronisation irgendwie… lächerlich klingt) ging der Film dann los. Und das nicht mit einem sinnvollen Einstieg, der Leuten wie mir, die den ersten Transformers-Film nicht gesehen haben, die Möglichkeit geboten hätte, zu verstehen worum es da geht. Nein. Stattdessen regnet es Autos vom Himmel während die Army Shanghai zurück in die Steinzeit bombt, um einen amoklaufenden Riesenroboter einzufangen. Nach Sehen des ganzen Films bleibt für mich an dieser Stelle eigentlich nur noch die Frage nach der Existenzberechtigung dieser Szene. Mit der restlichen, nennen wir es mal mutig „Handlung“, hatte dieser Quatsch nämlich nicht viel zu tun. Viel mehr diente er Regisseur Michael Bay wohl eher zum Beweis dafür, dass er im spezialeffekttechnischen Schwanzlängenvergleich der Actionfilm-Inszenatoren zurzeit den Längsten hat. An dieser Stelle möchte ich ganz neidlos meinen Glückwunsch bekunden, denn was die Verschwendung von kostbarem Budget an unnötige Special-Effects angeht, so setzt dieser Film definitiv neue Maßstäbe. Eigentlich geradezu traurig, schließlich hat Mr. Bay uns auch schon mit Knallern wie „Bad Boys“ oder „Die Insel“ beglückt.
Nun ja, zurück zur „Geschichte“. Nachdem Shanghai in Schutt und Asche liegt und der Zuschauer um den prophetischen Hinweis, dass „The Fallen“ zurückkehren wird, reicher ist, wechselt das Szenario aus dem Reich der Mitte in die guten alten Vereinigten Staaten. Der Protagonist (ich glaube, er heißt Sam, aber das ist für den Film eigentlich nicht von Bedeutung) erklärt seinem Autobot (der auch einen Namen hat, der keinen zu juckten braucht), dass er nicht mit auf das College kann und sich deswegen gefälligst andere Freunde suchen soll; das heißt also zu den anderen Robotern zurückgehen soll. Das klappt nur so lala. Dafür taucht jetzt Sams Freundin in Form von Megan Fox auf, die sich in Versuch, sexy zu wirken, aus einem hautengen Lederanzug schält. Es gibt ein bisschen Zoff weil keiner sagen will, dass er den anderen liebt, und blah-blah. Schließlich gibt er ihr den Splitter eines Würfels, der meiner Mutmaßung nach im ersten Teil wichtig war, und jetzt a) dafür gesorgt hat, dass er komische Symbole sieht und b) alle Elektrogeräte in hässliche, kleine Robo-Viecher verwandelt hat, die das Haus in Brand setzen. Nachdem Freundin aka Megan Fox mit ihrem Motorrad und dem Splitter im Gepäck endlich abgedüst ist, verschwindet auch der Hauptdarsteller samt Eltern in Richtung College.
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich Megan Fox für die most overrated actress 2009 halte. Das ganze Internet ist voll von Lobpreisungen ihrer Schönheit, aber ich muss mal ehrlich sagen, dass es zumindest meiner Meinung nach deutlich besser aussehende Frauen gibt – die nicht über und über mit Tattoos besudelt sind, die dann für teures Geld im Film wieder überschminkt oder am Rechner entfernt werden müssen.
Auf dem College lernt Sam dann seine neuen room mates kennen, irgendwelche Spinner mit einer Webseite über Verschwörungstheorien. Die folgende Szene, in der seine Mutter bei irgendwelche Leuten mit Rastas Hasch-Kekse kauft und dann total zugedröhnt und auf marktschreierische Art und Weise Mädchen auf ihren Sohn hinweist, ist eigentlich nur peinlich und entbehrt den offenbar intendierten humorösen Effekt leider gänzlich.
Weil in der Zwischenzeit ein böser Roboter versucht hat, Sams Freundin (Megan Fox) den Splitter des Wasauchimmeristjaauchegal-Würfels zu stehlen, setzt sie sich sofort in den Flieger (sie hat das Geld ja, schließlich muss sie aus genau diesem Grund auch auf ihr College-Studium verzichten >.<) und besucht ihren Macker auf dem College. Dort trifft sie ihn erstmal im Rahmen eines großen Missverständnisses „in flagranti“ mit einer blondierten Kommilitonin an und rauscht beleidigt wieder ab (zum Glück haben sich die Drehbuchautoren keiner Klischees bedient!). Besagtes Blondchen stellt sich dann aber als böser Roboter heraus, der versucht, Sam umzulegen. Als dieser mit seine Freundin (die ihn jetzt wieder leiden kann) und sein schräger Zimmergenosse (der mit der Webseite; Name ist eigentlich auch für’n Arsch) dann vor besagter Blondine fliehen, werden sie von weiteren bösen Robotern gefangen genommen. Diese lassen ihr Auto dann aus geschätzten 150 Metern auf den Asphalt einer Fabrikhalle knallen (durch das Dach, jawohl! Sonst macht es ja nicht richtig bumm), doch dank Airbag kriegen die Insassen nicht mal einen Kratzer ab (für die Physikbegeisterten unter uns: unabhängig vom Gewicht des Autos knallt das beim Freien Fall aus 150 Metern mit ca. 197 Stundenkilometern auf den Boden. Viel Spaß beim Überleben.)
Das soll sich aber schnell ändern, denn in der Halle wartet so eine Art Chef der bösen Roboter, der Sam das Gehirn aus dem Kopf schneiden will, damit auch er die komische Symbole sieht. Wie nicht anders zu erwarten, wird ihm aber in letzter Sekunde quasi der Arsch gerettet, denn die guten Roboter kommen vorbei und verwandeln mal wieder das komplette Set in einen großen digitalen Schrotthaufen. Damit geht die Flucht weiter. Unterwegs tauchen noch mehr böse Roboter auf, die es dann fertig bringen, den unbesiegbaren Anführer der guten Roboter (eine Art Super-Roboter) doch noch zu besiegen und zu töten.
Der schräge Zimmergenosse führt Sam und seine Freundin dann schließlich zu einer weiteren Lichtgestalt der Konspirationstheorien: ein Mann im mittleren Alter, der im Keller seines Feinkostladens einen riesigen Vorrat an ultrageheimen Regierungsakten hortet, und dessen Name ebenfalls keinen wirklich zu interessieren braucht. Der kann ihnen zwar nicht sagen, was die Symbole in Sams Kopf bedeuten, aber zum Glück hat Sams Freundin ja den diebischen Roboter aus ihrer Werkstatt mitgeschleppt (ihr wisst schon, der, der den Splitter vom Dingsbums-Würfel klauen wollte). Der hat auch keinen Plan, allerdings weiß der, wo sie einen Roboter finden, der Ahnung hat.
Im Smithsonian-Museum in Washington verwandelt sich dann eine ausgediente Lockheed Blackbird in einen altersschwachen bösen Roboter, der eigentlich gar nicht böse ist, sondern die Seiten gewechselt hat. Darüber hinaus entpuppt er sich auch noch als Märchenonkel, der die Helden über die Bedeutung der komischen Symbole aufklärt und ihnen die Geschichte der ersten Super-Roboter erzählt. Die zogen damals plündernd und brandschatzend durchs Universum und haben hier und da mal eine Sonne vernichtet, um neue Energie zu gewinnen. Als sie dann in unser Sonnensystem kamen und dort Leben entdeckten gab es Zoff darum, um man unsere Sonne auch zerstören dürfe. Einer der Roboter war böse und wollte uns das Licht ausknipsen, weswegen sich die anderen Super-Roboter opferten, um den Schlüssel zur Sonnenvernichtungsmaschine vor ihm zu verstecken.
Genau diesen Schlüssel will der überlebende böse Roboter jetzt wiederhaben um endgültig mit der Menschheit abzuschließen. Sam und seine Weltenretter-Buddies müssen dem natürlich zuvorkommen, weswegen sie sich von Mister Bin-kein-böser-Roboter-mehr irgendwo in die arabische Wüste teleportieren lassen. Dort finden sie dann „zufällig“ im Khazne al-Firaun in der jordanischen Felsenstadt Petra besagte „Matrix der Führerschaft“. Die zerbröselt allerdings in Sams Fingern. Kurzerhand wird der sprichwörtliche Sternenstaub in eine Tüte gepackt und mitgenommen.
In Ägypten hat die Army inzwischen den toten Körper des Anführers der guten Roboter abgeworfen; in der Hoffnung, dass Sam ihn reanimieren kann. Als Sam dort schließlich ankommt, sind die bösen Roboter allerdings auch schon da und im Schatten der Pyramiden entwickelt sich ein Wüstenkampf, der an Bildgewalt so manchen Kriegsfilm von Neid erblassen ließe. Ich werde nicht weiter auf die Details eingehen, aber wie nicht anders zu erwarten wird hier wieder alles kaputtgemacht, was nicht niet- und nagelfest ist und auch Sam geht um ein Haar drauf, doch Megan Fox‘ phönixmäßige Wundertränen holen ihn nochmal zurück ins Leben. Somit kann er seine Mission abschließen (auf wundersame Weise verwandelt sich der Metallstaub nämlich wieder zurück in den Schlüssel) und den Anführer der Guten wiederbeleben. Der schnappt sich dann auch gleich ein paar Ersatzteile von Mister Lockheed Blackbird und verwandelt den Anführer der Bösen danach in einen großen Haufen Metallschrott.
Das war die Story im Groben. Um den ganzen Mist hier mal kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen: Ohne die Roboter wäre „Transformers 2“ ein besserer Film gewesen.
Wie ich zu Beginn schon gesagt habe, hatte ich mir von dem Film ja kein shakespearesches Drama mit geschliffenen Dialogen und einer perfekt inszenierten Handlung erwartet. Das hat vermutlich keiner, der bei gesundem Verstand ist. Deswegen beschwere ich mich auch nicht über die omnipräsente Schwarz-Weiß-Malerei, die hier betrieben wird.
Das Problem bei diesem Film ist jedoch, dass hier einfach gar nichts zusammen passt, die Story beschissen ist, die Charaktere oberflächlich und austauschbar sind und die Dialoge zur Nebensache verkommen. Peinlicher Pseudohumor (besonders in Form der beiden „coolen“ Nerv-Transformers, die keinen tieferen Sinn haben und nur zur „Belustigung 2 Stunden lang mitgeschleift werden) trifft auf Militärpathos, der einem „Jarhead“ durchaus angemessen wäre (im Übrigen nichts gegen Jarhead, der Film ist genial!) und erzeugt so ein uneinheitliches Gesamtbild, das eigentlich nur durch die andauernden Special-Effects-Orgien zusammengehalten wird.
Dabei wären die einzelnen Teile ja an und für sich nicht mal so schlecht gewesen. Der Anfang im College ist an und für sich nicht allzu mies, hätte man es dabei belassen und sich den Roboter-Scheiß gespart, hätte sich der Film zwar in die lange Liste der amerikanischen Teenie-Filme à la American Pie eingereiht, besäße dafür aber einen etwas stringenteren Handlungsverlauf. Ebenso steht es um die Schlacht am Ende des Film: Geradezu legionsweise lässt Mr. Bay hier kahlgeschorene GIs aufmarschieren, so dass man sich fragen muss, ob der Film in einem anderen Genre nicht besser aufgehoben wäre.
So, vor lauter Sachen, die mich am Film angekotzt haben, verliere ich langsam den Überblick. Was war noch wichtig? Ach ja, genau: Die Verantwortlichen waren wohl große Fans gewisser Ego-Shooter. Nicht anders ist es zu erklären, dass die ganze Schlacht an den Pyramiden wirkt, als hätte man sie inklusive Artellerie-Angriff aus „Battlefield 2“ geklaut. Und auch was die bescheidenen Dialoge angeht, hat man plagiiert: „Ich gewinne – Du stirbst“ ist wortwörtlich (!) der Unreal-Tournament-Reihe entnommen. Wenn das mal kein Offenbarungseid der Drehbuchautoren ist…
Ich könnte jetzt wahrscheinlich ewig so weiter machen, aber ich nehme an, ihr habt begriffen, was ich euch sagen will. Der Film ist ein hingerotztes Stück Schrott (im wahrsten Sinne des Wortes), das vermutlich vor allem deshalb produziert wurde, weil der erste Teil erfolgreich (und Gerüchten zu Folge auch gut) war und man offensichtlich dachte, dass diese Kuh noch nicht zur Genüge gemolken sei. Seine einzigen Pluspunkte kann er in meinen Augen durch den teilweise bitterbös-selbstironischen Army-Humor sammeln, für den ich aber keinen Transformers-Film brauche. Da tun es auch “Full Metal Jacket” und Konsorten.
Was bleibt sind die Special-Effects. Viele Special-Effects. Wenn ihr also bereit seit, vollkommen auf eine sinnvolle Geschichte, Dialoge oder ein Mindestmaß an Kreativität seitens der Filmemacher zu verzichten und darüber hinaus noch 5 oder 6 Euro (oder wie viel Kino bei euch kostet) für eine Art überdimensionale Grafik-Demo ausgeben wollt, die euch eindrucksvoll zeigt, zu was CGI heute in der Lage ist, dann bitte sehr. Der Rest kann getrost daheim bleiben.
Nun, wer kennt das nicht? Es ist Ende April, draußen herrscht strahlender Sonnenschein, die Bäume schlagen aus, Allergiker beklagen erste Engpässe bei der Versorgung mit Nasonex und ähnlichen Mittelchen, in den Geschäften werden die letzten Osterhasen aus den Regalen geräumt und die Menschen auf den Straßen wünschen sich gegenseitig Frohe Weihnachten. Eigentlich ganz normal. Oder doch nicht? War Weihnachten nicht früher irgendwann im Winter? Wenn es kalt war? Und Schnee lag?
Auch wenn letzteres der Klimaerwärmung sei Dank mittlerweile kein gesichertes Indiz mehr sein dürfte, so habe ich dennoch das Gefühl, dass hier irgendwas falsch läuft. Allerdings, wenn Weihnachten immer noch im Dezember ist – warum bekomme ich dann Emails, in denen man mir nach Ostern noch eine gesegnete Weihnacht wünscht und mir aus reiner Nächstenliebe passend zum Fest geradezu unglaubliche Rabatte auf gewisse …äh… Produkte anbietet? Die Rede ist natürlich von Spam-Emails:
Nachricht erhalten am: Dienstag, 23.04.2009, 23:33 Uhr
- – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - -
Es lauft im Bett nicht mehr wie frueher? Haben Sie das Gefuehl, dass ihre Potenz waehrend des Sex nachlaesst? Kommen Sie zu frueh? Oder haetten Sie einfach gerne laengeren und intensiveren Sex?
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Frohe Weihnachten
Ich habe mir mal den Spaß angetan und eine mögliche Antwort-Mail darauf verfasst (aber nicht abgeschickt. Will ja nicht noch mehr von diesem Müll bekommen):
Lieber Hong Barjas!
(Sofern das überhaupt Ihr richtiger Name ist, denn obwohl Sie eine rumänische Email-Adresse als Absender angeben, klingt Hong Barjas nicht wie ein rumänischer Name. Eigentlich klingt Hong Barjas überhaupt nicht wie irgendein Name. Auch wenn die Frage vielleicht etwas indiskret klingt, aber: Was haben Sie Ihren Eltern angetan, dass Sie so gestraft wurden?!)
Natürlich weiß ich Ihr großzügiges Angebot durchaus zu schätzen. Allerdings bedaure ich, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich dafür derzeit leider keinerlei Verwendung besitze, da es in meinem Leben keine Frau gibt, die sich am Erfolg ihres Produktes erfreuen könnte.
Ich würde sie jedoch bitten, ein ernstes Wort mit Ihrer Buchhaltung zu wechseln. Natürlich rechne ich es Ihnen hoch an, dass Sie alles daran setzen, mir solch nahezu unwiderstehlich günstige Angebote zu unterbreiten, aber rate ich Ihnen dringend, für die Finanzierung dieser Angebote doch besser nicht am Etat für die Büroausstattung, insbesondere an aktuellen Kalendern, zu sparen. Das Absende-Datum der Email in Kombination mit der Glückwunschformel “Frohe Weihnachten” lässt nämlich darauf schließen, dass ihre Angestellten bereits seit vier Monaten mit dem selben Kalenderblatt arbeiten müssen – ein Umstand, der nicht nur auf gewisse Art und Weise Unprofessionalität suggeriert, sondern Ihnen darüber hinaus noch eine Klage vom Betriebsrat einbringen könnte.
Ich verbleibe mit der Beteuerung, auf Sie zurückzukommen, sollte ich irgendwann einmal in meinem Leben Verwendung für ihr Produkt haben.
Hochachtungsvoll
Bookworm
Die Mail ist zwar inzwischen schon eine Woche alt, aber aktuell ist das Thema immer noch. Ich habe in den letzten zwei Tagen schon wieder zwei solcher Weihnachtsspammails erhalten. Allerdings fand ich die Namen der Absender nicht so lustig wie “Hong Barjas”.
Ich meine, mal im Ernst, was soll man denn davon halten? Sind heute selbst schon die Betrüger zu blöd, ihr Publikum zu erreichen? Hat PISA jetzt auch die Kehrseite des Gesetzes erreicht? Oder handelt es sich hier um tragische Einzelfälle? Ich meine, nicht dass ich Spammern eine übermäßig große Grundintelligenz zugestehen wollte, aber wer durch sein Treiben 20 Jahre Knast und mehr riskiert, könnte doch wenigstens so professionell sein und sein – wahrscheinlich durch Viren gespanntes – Botnetz so programmieren, dass nicht Ende April noch Spammails mit weihnachtslichen Festtagsrabatten versendet werden. Das nimmt der Nachricht nämlich auch noch den letzten Hauch von Seriösität und Glaubwürdigkeit.
Naja, mein Schaden soll’s nicht sein, so hat es Kaspersky nur noch einfacher, den Müll gleich in den Junk-Ordner zu verschieben.
Was ist denn sonst noch so passiert seit dem letzten richtigen Blogeintrag? Ach ja, ein Amokläufer hat sich wieder an Papis Waffenschrank bedient und in seiner Schule mehr als ein Dutzend Menschen abgeknallt. Warum? Natürlich weil er Killerspiele gespielt hat! Pah, von wegen, soziale Probleme, besch…eidenes Elternhaus, das ist doch alles lächerlich im Vergleich zur dämonischen Beeinflussung durch Counterstrike und Co.!
Mich kotzt das sowas von an, wie dermaßen hinterfotzig dieses Land und seine Regierung ist. Natürlich sind Verbote billiger als sich mal anständig Gedanken zu machen – deswegen wurden ja kurzerhand auch die Intel Games Night in Stuttgart und Nürnberg nach massivem Druck der Politiker “abgesagt” – Scheiß auf Grundgesetz und Freiheit der Medien! Amüsanterweise (oder vielleicht auch eher traurigerweise) war ja für das Rahmenprogramm der Nürnberger Zockernacht sogar eine vom der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützte Eltern-LAN eingeplant, auf der die Eltern mal darüber aufgeklärt werden sollten, was ihre Sprößlinge eigentlich so spielen. Aber nein! Aufklärung ist uncool, und Verbote geben die besseren Schlagzeilen ab. Im Superwahljahr 2009 muss man in Sachen Wählerverarsche ja noch mal eine Schippe drauflegen, sonst bekommt man am 27. September ja möglicherweise die Quittung für 4 Jahre Scheiße bauen oO.
Dem Fass den Bogen ausgeschlagen hat dann die Meldung, die ich gestern auf Yahoo!News lesen durfte:
München (ddp). Eine falsche Personenbeschreibung hat das Ausmaß des Amoklaufs im baden-württembergischen Winnenden möglicherweise vergrößert. Das Nachrichtenmagazin «Focus» berichtete vorab unter Berufung auf Ermittlungsakten, die Polizei habe den Amokläufer zwei Mal bemerkt, ihn jedoch aufgrund einer falschen Personenbeschreibung für einen Unbeteiligten gehalten. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers habe den 17-jährigen Tim K. am 11. März gegen 12.20 Uhr auf dem Hinterhof eines Autohauses in Wendlingen entdeckt. Die Beamten hätten ihn jedoch «aufgrund seines unauffälligen Verhaltens und der abweichenden Personenbeschreibung zunächst nicht als Täter erkannt».
Was heißt hier denn “möglicherweise”? Diese Pflaumen von Polizeibeamten waren nicht fähig den Attentäter als solchen zu erkennen, weshalb er nicht festgenommen wurde und fröhlich weiterballern konnte. Was gibt es denn da noch für andere Möglichkeiten?
Naja. Man wird es totschweigen, so wie die Politik alles totschweigt, was nicht ins Wahlprogramm passt. Warum rege ich mich eigentlich überhaupt noch auf? Die Volksvertreter sind doch schon längst auf der Art Hyperebene über dem normalen Volk angekommen; und ein Austausch zwischen diesen beiden Ebenen funktioniert nur in eine Richtung. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man eine Politik so weit ab seiner eigenen Wähler machen kann. Wahrscheinlich hat Christian Hayungs Recht und Schäuble hat wirklich keine Ahnung, dass “Internet” kein Medium ist, das man in Kilos misst und beschlagnahmt.
Frau von der Leyen und ihrer Pseudo-Anti-Kinderporno-Gesetzgebung, die de facto nichts anderes als eine Zensur der Medien darstellt, geht es vermutlich ähnlich. Natürlich ist es löblich, was gegen den Missbrauch von Kindern zu tun, aber doch nicht auf dem Weg! Die Sperren, zu denen die Provider jetzt gezwungen werden, lassen sich von jedem Amateur mit Google-Kenntnis aushebeln, und das Anlegen von Listen mit “bösen” Domains, die früher oder später ihren Weg in die Öffentlichkeit finden werden, helfen ganz sicher nicht dabei, das Problem zu lösen. Hier haben wir es wieder einmal mit blindem Aktionismus zu tun, der im Wahljahr 2009 noch mal schnell einige Ratten auf das sinkende CDU-Schiff zurückholen soll.
Da wünscht man sich doch glatt einen Obama für Deutschland. Selbst wenn er keines seiner Wahlkampfversprechen einhalten sollte (was ja nicht der Fall ist, für knapp 3 Monate Regierungszeit hat er schon ordentlich vorgelegt), dann wäre mir es immer noch lieber, von einem charismatischen, rhetorisch perfekten Redner belogen zu werden als von irgendwelchen gesichts- und inhaltslosen Berliner Pappnasen, die sich bereits gar keine Mühe mehr geben, ihre Profitgeilheit zu verschleiern.
Was soll’s, am Donnerstag sitz ich im Flieger, dann muss ich mir das Theater hier die nächsten sechs Wochen nicht antun. Schönen Tag noch.
Ähm… ja. Sie lesen richtig. Ich backe. Oder habe gebacken. Amerikaner. Mit Zuckerguss. Und ich habe das nicht getan, damit ich hier endlich mal was habe, was ich in den Blog schreiben kann. Wobei das natürlich ein praktischer Nebeneffekt ist. Wie ich auf die Idee kam, irgendwas in der Küche zu machen, weiß ich selber nicht so genau, aber die Sache mit den Amerikanern lässt sich eindeutig erklären:
Dodokay hat es halt einfach drauf
Rezept für etwa 8-10 Amerikaner
| 125 | g | Margarine |
| 175 | g | Zucker |
| 3 | St | Eier |
| 1 | St | Zitrone (Saft) (oder 4 TL Konzentrat) |
| 500 | g | Mehl |
| 2 | TL | Backpulver |
| 250 | ml | Milch |
| 0,5 | TL | Salz |
| 250 | g | Puderzucker (für den Guss) |
| 3 | EL | Wasser (für den Guss) |
Margarine, Zucker, Eier, Zitronensaft, Salz, Mehl, Backpulver und Milch in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät ordentlich glatt rühren. Dann werden mit zwei Esslöffeln Teighäufchen auf ein gefettetes Blech gesetzt. Das Blech wird anschließend bei etwa 200 Grad für 15 bis 20 Minuten in den Ofen geschoben, bis die Amerikaner goldbraun sind.
Inzwischen werden Puderzucker und drei Esslöffel Wasser (und eventuell ein bisschen Zitronensaft) verrührt. Mit der Glasur können die noch ofenwarmen Amerikaner dann bepinselt werden. (Quelle: daskochrezept.de)
Das Coole an der Sache ist, dass es im Gegensatz zu diesem Quatsch aus dem Fernsehen á la Tim Mälzer (“So, und dann nehmen wir noch einen kleinen Schuss Baileys” – *Flasche vollständig in die Schüssel kipp*) wirklich funktioniert und sie nicht nur gut schmecken, sondern auch noch gut aussehen. Das Bild habe ich nämlich nicht aus irgend einer Bofrost-Werbung ausgeschnitten, sondern selber gemacht. Naja dann, viel Spaß beim Nachmachen (oder Wegschnorren meiner Amerikaner *ineinegewisseRichtungschiel*).
So, ich präsentiere stolz den ersten richtigen Gastbeitrag in diesem Blog. Felix hat sich mal die Mühe gemacht und einen kleinen Verriss zum Twilight-Film geschrieben. Wie ihr schnell feststellen werdet, handelt es sich dabei mehr oder weniger um …äh… von Grauen wollen wir vielleicht nicht sprechen, eher eine zwielichtige Angelegenheit:
Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen
Jeder kennt den Film, jeder hat ihn gesehen, oder zumindest mit jemandem geredet, der ihn gesehen hat, oder mit einem, der einen kennt, der… Naja, auf jeden Fall fanden alle, die ich gefragt habe, den Film gut. Die Tatsache, dass ich nur Mädels gefragt habe, fiel mir erst auf, als… dazu komme ich später. Die Kommentare schreibe ich in Sternchen, damit sie sofort zu erkennen sind.
Also, rein ins Kino. Und anstatt anonym im Kino zu entspannen sitzen dort ausschließlich Leute vom MGG. Um nicht zu sagen: Die gesamte weibliche 12. und 13. Klassenstufe, neben ein paar Ausnahmen aus der 8. Dann, nach einer geschlagenen halben Stunde erbarmen sich die Lampen und geben dem unsichtbaren Druck der weiblichen Fans nach. *Ihr denkt, jetzt beginnt der Film? Denkste!* Von der Auto-Werbung (!) über Schokoladen-Werbung alles drin, nebenbei wird auf das Rauchverbot hingewiesen und sonstige belanglosen Läden von Horb aufgeführt, die sowieso nicht mehr lang existieren. Dann beginnt *denkste!* die Vorschau. Man erkennt sofort die Zielgruppe, und wem das nicht auffällt *war nur ein Spaß, es ist jedem aufgefallen* der wird von den hinteren Reihen eines Besseren belehrt. *Mal im Ernst, wer guckt denn noch Zeichentrickfilme, außer Kinder, die ja um 20 Uhr lang im Bett sind?* Ich zitiere: „Süüüß!”, „Da will ich rein, gehen wir da auch wieder zusammen?” Zitatende.
Okay, ihr habt recht, jetzt beginnt der Film. Nach der Raubkopierer-Werbung *Zielgruppe, Leute, Zielgruppe!* geht es los. Die ersten Charaktere werden mit den Zuschauern bekannt gemacht, Hauptdarstellerin zu meiner Freude endlich mal wieder eine gutaussehende *wer schaut sich Filme an, in denen die Schauspielerin aussieht wie…* und auch sonst ist die Umgebung ganz gut gewählt. Sie heißt Bella und zieht zu ihrem Vater nach Forks, weil ihre Mutter mit ihrem neuen Mann mehr Zeit alleine verbringen will. Sie kommt auf eine neue Schule *bei der Zielgruppe, die ihr jetzt hoffentlich erraten habt, löst das ein besonderes Gefühl von… ach ich versuchs erst garnicht* und wird gleich in einer Clique aufgenommen. Ihr wird das Wichtigste über die Cullens erklärt. *Stilvoll sind sie, muss ich den Cullens lassen.* Von einem bekannten Indianer und anschließenden Nachforschungen in einem Buch (das wohl den Sinn des Lebens enthalten muss und nur an genau einer Bücherei auf der ganzen Welt zu haben ist und der Ort zufälligerweise Forks ist) findet sie heraus, dass der merkwürdige *stilvolle und gestörte* Edward ein Vampir *wuhuuu* sein muss. *Anstatt dass sie das Buch wegwirft und weiter ihr normales Leben führt, glaubt sie dem Buch. Ich glaube es nicht! Ich glaube es gerade nicht!*
Sie kommen auf Edwards ausdrücklicher *wie süß* Warnung zusammen *das war nur ein Zitat, sorry* und Edward stellt sie seinen Eltern und seinen Mit-Vampiren vor. *Geniales Haus, coole Plattensammlung.* Dann macht er mit ihr einen Ausflug *Betonung auf Flug* in die Baumwipfel der 100m-hohen Bäume von neben an, es wirkt gigantisch und unwirklich *nicht zuletzt wegen der Leinwand im Hintergrund*. Dann nimmt Edward sie mit zu einem Baseballspiel der Familie. *Die Szene kann ich nur empfehlen, richtig gut!* Sie werden gestört von anderen Vampiren, die nicht Vegetarier geworden sind *klingt banal, ist aber so*. Edward muss mit Bella flüchten, da einer der Vampire es auf sie abgesehen hat.
Da der gestörte James, der Vampir der es auf Bella abgesehen hat, Bella am Telefon erzählt, er habe ihre Mutter als Geisel, treffen sie sich in einem Ballet-Studio *kitschig* und er beißt sie *ihr versteht schon: Vampir, Biss. Na, klingelts?* Edward und seine Leute kommen zu spät, zerrupfen James aber noch ordentlich und verbrennen seine Einzelteile *schöner Kampf*. Edward saugt das Gift aus Bella aus, und kann sogar von ihr ablassen, ohne in den gefährlichen gemeinen Blutrausch zu kommen… Edward verspricht Bella alles, was sie sich wünschen kann.
„Wie süüß, echte Liebe!” ertönt es um einen herum und auf einmal ist der Film vorbei. Zwischen heulenden und lachenden Mädels verlasse ich das Kino.
Fazit: Ein Film, bei dem ich die Handlung voraussagen kann, nachdem alle Charaktere bekannt sind und ich Dialoge z.T. wortwörtlich im Voraus zitieren (!) kann, hat es nicht verdient, noch einmal angeschaut zu werden. An euch, die nicht zur Zielgruppe gehören: FINGER WEG, oder VORSICHT, BISSIG. Haha, dieses Wortspiel konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.
So, dann warten wir mal ab bis die ersten Twilight-Fans hier auftauchen und wutentbrannt meine und Felix’ Steinigung fordern. Das rote Gequassel zwischen den Sternchen sind übrigens Felix’ eigene Kommentare, ich habe an dem Beitrag absolut gar nichts gemacht.
So. Da ist er, der Januar-Blogeintrag. Hat mal wieder länger gedauert, ich weiß. Deswegen ein Snickers für alle. Ich mag die eh nicht. Da sind Nüsse drin. Ihh.
Ähm ja, gut. Was liegt an? Oder eher: Was liegt drin? 35 Millionen liegen drin. Im Jackpot, meine ich. Und ich darf nicht spielen! Okay, ich würde auch nicht spielen, wenn ich dürfte. Eins zu 14 Millionen, vermutlich ist das auch die Wahrscheinlichkeit mit der du mitten in der Sahara Opfer eines Eisbären-Hinterhalts wirst. Wobei die ja – Klimaerwärmung sei Dank – steigt. Im Gegensatz zu der beim Lotto. Wenn nämlich mehr Leute spielen, so wie im Moment, dann sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass du dir deinen Gewinn nicht mit irgendeinen Arsch teilen musst. Blöde Wahrscheinlichkeitsrechnung. Ist sowieso nur was für Numeriker und anderes Gelichter von der falschen Seite der Macht, also Schluss damit.
Wenden wir uns anderen Dingen zu: Nämlich, was man mit der Kohle machen würde, wenn man sie dann doch gewinnt und nicht irgendwelchen polaren Albino-Fellbiestern mit Habitatanomalien zum Opfer fällt. Heute Mittag im Radio hieß es, dass man die Kohle eh nicht loskriegt und einem spätestens dann langweilig wird, wenn man seinen Porsche zum ersten Mal gegen einen neuen eingetauscht hat, weil der Aschenbecher voll ist. Ich glaube, die im Radio haben keine Ahnung von Geld. Ich glaube, die im Radio haben nicht einmal eine Vorstellung von dem, was sich hinter dem Begriff Dekadenz verbirgt. Soviel Geld loszuwerden ist wirklich nicht schwer. Da kriegt man nicht mal ein standesgemäßes Anwesen. Kunstsammeln kann man auch von der Hobbyliste streichen und sich ein Amt in Obamas Kabinett kaufen ist auch nicht drin. Fünfunddreißig Millionen, in der Welt jenseits von Aldi und Unterschichten-Fernsehen ist das einfach nichts und die Kohle ist schneller weg, als du den Betrag überhaupt aufschreiben kannst.
So, genug geprollt und aus dekadenten Zukunftsvisionen herabgepredigt. Dass Geld die unangenehme Eigenschaft besitzt, von jetzt auf gleich und ohne jegliches eigenes Verschulden in den Orkus zu tunneln, können auch Leute bestätigen, die es wissen müssen, nämlich die Banker. Denen ist ja auch ein ordentlicher Batzen Kohle auf unerklärliche Weise abhanden gekommen, weswegen der Staat jetzt einspringen muss. Doofe Quantenphysik.
Das eigentliche Problem ist ja letztlich, dass sich eben nicht jeder aus dem Topf bedienen kann, wie das zum Beispiel die Schweizer von der UBS konnten. Otto Normalverbraucher ist in Zeiten der Finanzkrise ordentlich angekackt, da helfen auch lumpige 2,5 Riesen Schrottpreis für Mühlen, die bei Al Gore auf der Schwarzen Liste stehen, nichts. Klimaschutz geht eh anders, wie wir noch sehen werden. Wer sein Geld jedoch in Aktien investiert hat, ist aber auch wirklich selber Schuld.
Kleines Beispiel? Wenn du vor 18 Monaten 1158,48 Euro in Commerzbank-Aktien gesteckt hast, konntest du dir anderthalb Jahre lang in den Arsch beißen, während der Kurs in Tiefen sank, von denen nicht mal Insider wussten, dass sie existieren. Heute blickst du stolz auf das Vermögen von 215,28 Euro. Ich bin ja wirklich kein Freund von Alkohol, aber hättest du dir zur selben Zeit für das selbe Geld Krombacher gekauft, hättest du dir anderhalb Jahr lang jeden Tag die Welt ein bisschen schöner trinken können, während du nebenher fast 70 Quadratmeter Regenwald gerettet hättest. Das ist Klimaschutz! Und der Knaller: Die ganzen leeren Kästen, die dann bei dir rumstehen würden hätten noch als Flaschenpfand noch den Wert von immerhin 223,20 Euro!
Mittlerweile wurde zum Glück die wahre Ursache der Finanzkrise aufgedeckt. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein Getränk, allerdings um kein alkoholisches. In Wirklichkeit war es der Kaffee, der uns mit seiner halluzinogenen Wirkung alle in die Scheiße geritten hat.
In Wirklichkeit ist “Staa Bakks” wahrscheinlich auch der Gott irgendeines Amazonasvolkes, das jetzt weggestorben ist weil wir nicht genug Krombacher gesoffen und den Lebensraum gerettet haben. Wahrscheinlich wollte Staa Bakks sich an uns rächen und hat die Kaffeebohnen aus seinem Teil des Urwalds deshalb ein bisschen mit seinem Chemiekasten aufgepimpt.
Das Viech auf dem Logo ist übrigens der Bienengott der Maya und nicht – auch wenn es ähnlich klingt und ähnlich aussieht – Bugs Bunny. Wobei “bug” ja das Insekt ist, womit wir wieder bei Bienen wären – Gott, das muss eine Verschwörung sein! Am Ende stecken noch die Illuminaten dahinter, oder die Außerirdischen. Ruft sofort Dan Brown an! Und Uri Geller und Nina Hagen! Und Wigald Boning und Aimann Abdallah! Vielleicht sind es am Ende ja sogar außerirdische Illuminaten? Am besten, wir schicken die alle in ein Dschungelcamp, dann können die vor Ort der Sache auf den Grund gehen und wir haben wenigstens beim Fernsehen unsere Ruhe und werden nicht dauernd mit irgendwelchem pseudodokumentarischen Mystery-Scheiß gequält.
Und falls die Theorie oben stimmt, wären besagte Geheimbündler für die Finanzkrise verantwortlich. Das wäre doch auch menschlich viel besser, als mit dem Finger auf arme amerikanische Immobilienhändler zu zeigen und ihnen die Schuld am Untergang des Abendlandes in die Schuhe zu schieben. Der jetzt übrigens seinen eigenen Soundtrack bekommen hat. Sehr kreativ, findet ihr nicht?
So, das soll es jetzt auch erst mal wieder gewesen sein. Der Beitrag enthielt jetzt nicht so wahnsinnig viel über mein Privatleben, aber ich schreibe da nicht so gerne drüber, wenn ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin. Das wirkt dann immer so egozentrisch. Möge Staa Bakks mit euch sein!
Logbucheintrag vom Mittwoch, dem 31. Dezember 2008, 23:52:
Das alte Jahr geht jetzt noch so ziemlich genau 8 Minuten. Eigentlich sollte die Stimmung jetzt allmählich ihren Höhepunkt erreichen. Nicht bei mir. Ich sitze hier bei meinem Onkel, muss mir den grässliche Hip Hop meines Cousins anhören (Alternativprogramm: “Silvester mit den Flippers”) und stehe kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
WARUM VERDAMMT SITZE ICH HIER UND FEIER NICHT ANSTÄNDIG MIT MEINEN FREUNDEN?!
Okay, das ist jetzt ganz offiziell ein Hilferuf. Jeder, der das hier liest, möge sich aufgefordert fühlen, mir per SMS (ICQ oder E-Mail stehen mir ja leider nicht wirklich zur Verfügung) seelischen und moralischen Beistand zu leisten!
Es grüßt aus der Silvester-Hölle
Bookworm
P.S. Sollte ich dieses Martyrium überleben, werde ich diesen Text irgendwann in einen Erlebnisbericht umwandeln…
Logbucheintrag vom Samstag, dem 3. Januar 2009, 23:00:
Ähm… TADA! Da bin ich wieder!
Wie ihr seht, habe ich mein Martyrium überlebt. Rückblickend war es nicht mal so unerträglich. Klar, die Musik war scheiße (was würdet ihr nehmen, wenn ihr zwischen Bushido und Schlagermusik wählen müsstet?!) und an Silvester, als ich das oben geschrieben habe, war ich ziemlich am abkotzen, weil ich mir überlegt habe, dass ich den Abend auch irgendwie mit Freunden hätte feiern können.
Aber nachdem der absolute Tiefpunkt (1. Januar, 1:47 Uhr: “Finger in Po – Mexico”) überstanden war, ging es eigentlich nur noch bergauf… Handy und Buch sei Dank ließen sich die Tage eigentlich halbwegs überstehen (auch wenn mir ruhig ein paar mehr Leute hätten simsen können
). Klar gäbe es jetzt noch ein paar kleine Punkte, die man hier gut auswalzen und breit treten könnte, aber letztendlich geht es immer noch um die Familie und da gehört sich das einfach nicht.
So, erster Mülleintrag 2009 wäre geschafft. Jetzt kann es ja nur noch besser werden.

