Brumli.
In Richtung K. schiel: Das musste jetzt einfach sein
Tja. Es ist Samstag Abend, ich bin nicht krank oder verletzt und trotzdem zu Hause. Was ist hier falsch? – Richtig, garnichts! Denn aufmerksame Leser dürften das Datum bemerkt haben:
Jawohl, mein Samstag geht größtenteils für Harry Potter drauf!
Ja. Und ich bin stolz drauf. Darauf, dass ich schon 200 Seiten gelesen habe. Nicht darauf, dass der Sinn dieses Beitrags sich im Nirwana verliert. Oder darauf, dass ich beim Lesen des englischen Originals vom Harry Potter mehr Details mitbekommen habe als bei der deutschen Ausgabe.
Und deswegen werde ich heute Abend eben weiterpottern, anstatt mit den üblichen Verdächtigen ins KÖ zu gehen. Was allerdings eher dem Unstand geschuldet ist, dass Potter 7 auch mein letztes Geld verschlungen hat. Naja, wie dem auch sei, nach den Ferien geht’s wieder los mit Nachhilfe geben, und dann kommt auch wieder Geld in die stets knappe Kasse!
Zur Lage der Nation…?
Naja. Warum nicht. Ist doch eine tolle Subkategorie. Klingt viel besser als “Geistiger Müll” oder “1000 Dinge, die keinen interessieren”, findet ihr nicht auch? Na also…
Was gibt es denn sonst noch so? Nun… in den letzten Tagen haben sich einige – zumindest für Eingeweihte – recht amüsante Bilder auf meiner Festplatte. Wobei “einige” eine verdammte Übertreibung darstellt. Sind nämlich eigentlich nur drei. Und alle haben Bezug zu einer gewissen K. Ich darf leider nur eines davon hier veröffentlichen, da eine gewisse K. mich andernfalls langsam und qualvoll töten wird. Aber ohne jetzt lange um den heißen Brei herumzureden, hier das gefahrlos zu veröffentlichende Bild:
So. Jetzt ratet mal wer das ist! Bingo, genau. DAS ist P. P. mit K.s Mantel. In K.s minimalst chaotischem Zimmer, auf das ich hier nicht näher eingehen will (man beachte diverse Schuhe, Hüte, Schwerter etc.). Kommentare jeder Art sind willkommen.
Wer die beiden anderen Bilder sehen will, muss mit K. erstmal eine Straffreiheit für mich aushandeln. Und das ist ein Ding der Unmöglichkeit.^^
So. Ich glaube, ich habe fertig. Brumli.
Nachdem P. in seinem Blog auch darauf eingegangen ist, bleibt mir ja wohl auch keine andere Wahl… *seufz*
*hüstel* Ähm jaa… Tanzabend…
Gott, warum strafst du mich so?
Tanzen! Ausgerechnet Tanzen! Jeder der mich kennt, dürfte sich doch denken können, dass es nicht viele Dinge gibt, die ich mehr verabscheue als Tanzen! Nein, es ist nicht nur meine Unfähigkeit zur schnellen Koordination – oder allgemein: – zu allem was mit Denken und daraus folgenden schnellen Bewegungsabläufen – wobei es mehr am Bewegen als am Denken hapert – zu tun, nein, ich kann auch einfach nicht verstehen warum das Wissen um einige affig aussehende Schritte zur Allgemeinbildung zählen soll!
Mit diesem Vorurteil kam ich gestern Abend in K.s Keller. Und das eigentlich auch nur, weil ich nicht als Spaßbremse dastehen oder allein daheim rumhocken wollte. Und hey – ich hatte verdammt recht! Tanzen ist affig! Dementsprechend habe ich mich dann nach den Grundschritten des Cha-Cha-Cha ausgeklinkt… Da im Laufe des Abends noch einige Versuche unternommen wurden, mich und P. doch wieder zum mitmachen zu bewegen, kann ich zumindest Cha-Cha-Cha mit Grundschritten, Promenade und Drehung… Ein bisschen wenigstens… Oder auch nicht. Eigentlich auch egal, spätestens nächste Woche hab ich das eh alles wieder vergessen.
Mein Fazit zum Tanzen lautet also: Tanzen soll wer will, aber lasst mich mit diesem Quatsch in Ruhe. Ich finde, dass es dämlich aussieht, zumindest ich mir dabei dämlich vorkomme und das Ganze – entgegen den Behauptungen aller Tanzenden – keinerlei Spaß bereitet. Es ist nur ein gequältes Vor und Zurück, Links und Rechts und im Kreis herum, bei dem in erster Linie darauf geachtet werden soll, dass man niemand auf die Füße tritt.
Schimpft mich einen ignoranten Tölpel, es ist mir gleichgültig!
Jah… Doch der Abend war noch nicht vorbei. Nachdem mich P. mit schändlichen 6 zu 1 im Mario Kart abgezogen hatte, musste eine andere Beschäftigung her. Und so musst eben K.s Klavier herhalten. Und jetzt passt auf – das macht verdammt viel mehr Spaß als Tanzen, obwohl es auch was mit Denken und schnellen Bewegungen zu tun hat. Nach einiger Übung kann ich nun zumindest den Anfang von Beethovens “Für Elise” spielen. Und – verzeiht mir dieses Selbstlob – es klingt um einiges besser als P.s Version, was ganz einfach daran liegt, dass ich mehr als nur den Zeigefinger zum Klavierspielen benutzt habe!^^
Das Ende naht … noch nicht!
Nachdem irgendwann auch C., S., D. und der vom Tanzen ganz begeisterte R. das Hause verlassen und nur noch P. und ich verblieben, landetet wir in K.s Zimmer, wo wir dann irgendwie erstmal versackt sind, während wir K.s Schwerter bestaunten und über Gott und die Welt redeten. Kurz vor 2 Uhr fiel P. dann plötzlich auf, dass er keinen Schlüssel dabei habe und wir uns beeilen müssten, wenn wir noch zu P. wollten, ohne seine Eltern aus dem Bett klingeln zu müssen. Und so eilten wir – schwarzen Schafen …äh… Schatten gleich – durch den Ort und schafften es tatsächlich noch ohne Ärger in P.s Zimmer…
Wars das jetzt? – Nein! – Verdammt!^^
Ich will mich mal kurz fassen: Auch in P.s Zimmer waren wir immer noch recht redselig… Und nach einer schier endlosen Diskussion über Paganini, Geigen und Musik allgemein schlummerten wir dann gegen 5 Uhr in der früh selig in unseren Betten respektive Matrazen auf dem Fußboden – nur um schon knappe 5 Stunden später von P.s entsetzlichen Handy-Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden.
So. Odyssee beendet. Oder glaubt hier irgendeiner ernsthaft, dass sich jemand dafür intessiert, dass wir Müsli gefrühstückt haben? Oder dass ich danach zum Kanupolo bin, wo ich unter anderem mit diversen Schweizer Nationalspielern in einer Mannschaft einige Freundschaftsspiele bestritten habe, die mir wieder einmal aufgezeigt haben, was für eine schlechte Boots- und Ballbeherrschung ich doch auch nach rund einem Jahr Training eigentlich habe?
Halt!! – Ja? – Warum zum Geier musst du eigentlich jeden Mist zu einem elendslangen Roman aufblähen? Und was sollen diese schizophrenen Zwischenkommentare? – Weiß ich doch nicht… Du fällst mir doch immer ins Wort *g*
LADYS AND GENTLEMAN! Millions have waited – BlaBlaBla – wir präsentieren ihnen stolz den ersten Gastkommentar in diesem Blog und wollen an dieser Stelle auch unsere Hoffnung ausdrücken, dass es nicht der letzte Gastkommentar dieser Art war!
Der Konsum alkoholhaltiger Süßwaren ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die strikten Regelungen der Abstinenz-Wette, welcher im Allgemeinfall einen sofortigen Ausschluss zur Folge hätte. Es gab viele Argumente die für bzw. gegen ein vorzeitiges Ende dieser belanglosen, absurden und überaus nervtötenden Wette sprachen. Letzten Endes war die Sachlage jedoch folgende: Bei tatsächlicher Beendigung, wäre es den Beobachtern, Veranstaltern und schadenfrohen Alkoholexperten nicht länger vergönnt ihren inneren Sadismus ausleben zu können.
Zumal man diesen entscheidenden Punkt keinesfalls unberücksichtigt lassen konnte, wurde einstimmig beschlossen die Wette weiterhin fortzuführen und die Ereignisse zu genießen. Die Bedingung hierfür lautete jedoch: DIE REGELN MÜSSEN VERSCHÄRFT WERDEN!
In diesem Sinne warten wir bereits gespannt auf die nächste Versuchung, der unsere bedauernswerten Versuchsobjekte… *räusper* ich meinte natürlich Teilnehmer widerstehen müssen.
Ihre unparteiische Expertin
Dieser überaus geistreiche Kommentar stellt die bereits gestern angekündgite Expertenmeinung zu “Friday Night Affairs” da, entstammt der Feder von K., alle Rechte bei ihr, Rechte der Veröffentlichung bei mir, widerrechtliche Vervielfältigung wird aufs Härtesteste bestraft, Klagen wegen Verleumdung sind an K. zu richten, Klagen wegen rechdsreibfähler an mich bla-bla-bla ich habe fertig.
Es ist schrecklich. Die Anwesenden blicken sich um. Doch was sie sehen, entzieht sich jedem Versuch der Beschreibung. Grauenhaft. Unvorstellbar. Lieber Gott, wie konntest du das zulassen?!
Nein, das ist nicht die Beschreibung von alltäglichen Geschehnissen in Bagdad. Oder Afghanistan. Obwohl es nicht minder passend wäre, um hier noch eine geschmacklose, zynische Bemerkung anzubringen. Nein…
Überall rosa Glanzpapier. Reste eines schier unvorstellbaren Massakers. Eines Massakers an einer vollkommen unschuldigen Packung Mon Cheri -
Willst du mich verarschen?!
Nein -
Was dann?
Also gut… Von Anfang an:
23 Uhr und 30 Minuten. Halb Zwölf. Es ist Freitag. Kickerabend-Freitag. Und wie an einem solchen üblich, findet da im Nebenraum eines ganz bestimmten Biergarten/Aussichtsplattform (Name wird nun gegen entsprechende Entlohnung genannt
) ein Tischkicker-Turnier statt. Doch diesmal ist etwas anders. Für die Herren J. und P. ist es der erste solche Abend oder Alkohol (vgl. Abstinenzwette). Oder doch nicht?
Was jetzt!?
Nein. Ganz ohne Alkohol scheint es wohl doch nicht zu gehen. Denn so hat Freund J. eine Packung “Mon Cheri” – deren Füllung immerhin 25%-igen Kirschlikör enthält – aufgetrieben und zusammen mit P. in einem gnadenlos Kampf niedergerungen. Und dabei noch geprahlt, dass das nicht gegen die Bedingungen der Wette verstoßen würde.
…Äh ja… jetzt hab ich irgendwie den Faden verloren… das kommt davon, wenn man seine Berichte nur auf Zeugenaussagen stützt und selbst nicht anwesen ist. Verdammt…
Nun ja. Wie dem auch sei. Nach ausführlicher Beratung mit einer Expertin, deren Kommentar zur Sache noch später folgen wird, habe ich beschlossen, in dieser Sache noch einmal Gnade vor Recht ergehen zu lassen und auf die eigentlich notwendige Disqualifikation der beiden Teilnehmer zu verzichten. Allerdings wird die Regel jetzt etwas klarer gefasst:
Jeglicher Konsum von Alkohol, ob in fester oder flüssiger Form, ist für die Dauer von einem Jahr untersagt. Wird dieses Gebot gebrochen, scheidet der Teilnehmer aus. Zu den verbotenen Nahrungsmitteln gehören alle alkoholhaltigen Getränke, Pralinen, Eiscremes etc. pp.
Weiterhin erlaubt sind Früchte sowie deren Säfte als auch Backwaren, deren Teig mit Alkohol versetzt wurde, da anzunehmen ist, dass der Alkohol während des Backvorgangs verdampft.
Da ich zu meinem Bedauern zugeben muss, dass ich nicht anwesend war, während sich das alles hier zutrug, kann ich meinen Bericht leider nur auf die Aussagen einer gewissen K. stützen.
Wir halten fest: Eine Woche ist seit Beginn der Wette verstrichen. Und schon gibt es die ersten groben Verstöße gegen das allgemeine Gebot der Alkohol-Abstinenz zu vermelden. Mit den Worten eines gewissen J. : ganz schwach Leute!
So, dass solls dann auch schon gewesen sein O_o
PS: Achso, ich lasse die beiden nicht im Rennen, weil ich so ein Menschenfreund bin. Ich genieße eher den Anblick, wie sie sich quälen *teuflisches Grinsen*
PPS: Andererseits sollte das hier doch auch ein weiterer Anlass für Wetten á la “Kein Teilnehmer hält bis zum Ende durch” sein
Also… geht doch!
*eine Rede! eine Rede!*
Jawohl! Hört hört!
Freund R. wurde gestern beim Konsumieren eines alkoholischen Getränks – oder höchstwahrscheinlich mehrerer; ich war nicht selbst dabei – gesichtet und ist somit leider ausgeschieden. Er hielt ganze 2 Tage durch – oder noch weniger…
Ich verleihe R. hiermit den Orden für besondere Standhaftigkeit im Angesicht des Feindes, äh, Alkohols! Sein heldenhaftes Scheitern soll unvergessen bleiben und er möge sich seiner Taten noch lange rühmen… äh, ja…
Damit verbleiben dann nur noch J. und P. – aber am Freitag ist anscheinend Kickerabend
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die holde Jungfer (ist sie das?!) D. eine Wette zugunsten von J. eingegangen ist. Näheres auf der Seite der Wette…
Verdammt… irgendwie mangelt es diesem Beitrag an Geistreichigkeit und Witz…
Nachtrag: Ich gebe auf ausdrücklichen Wunsch von D. hier nun öffentlich bekannt, dass D. in der Tat noch eine holde Jungfrau ist
