Hier kommt schon die erste Klarstellung: Freund J. hat mir so eben mitgeteilt, dass er noch nicht das Handtuch geworfen habe, und wahrscheinlich länger als die Freunde R. und P. durchhalten wird.
Denkste… ein Kickerabend auf dem Rauschbart und das wars – meine Meinung
Im Übrigen werden ab sofort Gebote darauf angenommen, wie lange die Teilnehmer durchhalten. Schätzungen per ICQ/Mail an mich
Ich verweise an dieser Stelle auch gern auf die neu eingerichtete Unterseite zum Thema (rechts in der Navigation).
Heute war es dann mal wieder so weit: Ich habe einen Film gesehen. Einen Spielfilm. Von Anfang bis Ende, jawohl! Und zwar “Sophie Scholl – Die letzten Tage” (danke an dieser Stelle an Verena, die mir freundlicherweise die DVD geliehen hat). Bevor ich anfange, meinen Senf zum Film abzgebem, hier erstmal eine kleine Inhaltsangabe:
Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihren Bruder Hans in der Münchener Universität verhaftet.
Nervenaufreibende Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr.
Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der “Weißen Rose” und schwört ihren Überzeugungen selbst dann nicht ab, als sie dadruch ihr leben retten könnte…Quelle: Von der DVD-Rückseite abgetippt…
Jawohl! Vor allem wenn einer dieser Freunde zufällig auf den Namen Alkohol hört und sich im Blut der anderen drei Freunde befindet… Dann kommen die besten Ideen zustande. Wie zum Beispiel, den vierten Freund zum Feind zu machen.
Und jetzt noch mal von vorne, bitte…
Äh ja, okay…
Es ist Freitag Nacht. Oder auch Samstag morgen, wie man will. Geburtstagsfeier der Damen S. und K. Freund Nummer Eins, ich nenne ihn der Einfachheit halber im Folgenden P., philosophiert mit mir, auf einer Bierbank sitzend, über Gott und die Welt. Und darüber, warum ich mich beharrlich weigere, auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken. P. hat schon gut einen im Tee (hach, ein Reim!), jedenfalls wage ich das einfach mal ganz frech zu behaupten (bildet euch selbst ein Urteil: P. hat zusammen mit ~2 anderen im Verlaufe des Abends zwei Flaschen Wodka, eine Flasche Bacardi und diverse Cola-Rum-Gemische bezwungen – vom Bier fange ich garnicht erst an), und dann entsteht dieser glorreiche Gedanke:
“Du hast Recht! Alkohol ist eigentlich scheiße… Er schmeckt nur so gut. Egal!”
Im Klartext: P. verpflichtet sich im Folgenden, ein Jahr lang keinen Tropfen Alkohol mehr anzurühren. Dumm nur, wenn man erst danach bemerkt, dass sein 18. Geburtstag in diese Zeitspanne fällt… Und der von Freund R. (zu dem komme ich noch)… Und das Mini-Rock-Festival… Und wasweißichdenn wieviele tolle Gelegenheiten, sich mal richtig die Kante zu geben. Tja, Pech gehabt
Jah, und weil P. die Idee so gut gefällt, schafft er es doch glatt, noch zwei weitere Freunde (im Folgenden nur mit R. und J. abgekürzt) von seiner Idee zu überzeugen… Und so schwören die drei, ein Jahr lang – die Frist läuft am 28. September 2008 ab – keinen Tropfen Alkohol zu konsumieren…
Fazit nach zwei Tagen
Okay… ich halte fest, dass Freund R. bereits wenige Stunden nach Schließen des “Paktes” von seiner Idee abgerückt ist… Der Blutalkoholpegel hat wohl einfach nicht ausgereicht, um dieser Idee weiteren Reiz zu verleihen…
Freund J. gab auch wenige Stunden später auf. Mit dem lapidaren Kommentar “Ich glaub ich hatte gestern Nacht einfach zu viel… Sonst hätt ich mich da nie drauf eingelassen!” nahm auch er von seinem Vorhaben Abstand.
Und P.?
“und ich musste extra berenzen trinken bevor ich ihn küss, damit er was schmeckt^^”
Das hat mir P.s Freundin vorhin geschrieben… Ich glaube, ich muss das nicht weiter kommentieren… P. ist somit der einzige, der noch ernsthaft mitmacht, dem Alkohol aber doch nicht ganz widerstehen kann…
Nun denn… soviel erstmal dazu. Ich berichte weiter, wenn sie was Neues ergibt.
Keine persönliche Meinung? Keine hämischen Kommentare?
Nein… nur eine kleine Schätzung: ich gebe P. noch bis Halloween
Ja… soweit so gut… WordPress funktioniert… Die 30 sekündige Vorbereitungsphase hat ihren Sinn erfüllt… Nun denn:
Tadaaa!
Hier ist er. Der absolut einzigartige, unvergleichliche und nie zuvor dagewesene *trommelwirbel* erste Blogeintrag meines Lebens!
Damit wäre dann auch das geschafft…
P.S. Eigentlich gründet dieser Beitrag seine Existenzberechtigung darin, dass ich es unhöflich finde, direkt mit Inhalten einzusteigen
