Did he say he found a hobo?

I finished downstairs and the outside. Now, I could keep looking and see what else I can find besides the black mold, the damaged retaining wall, the frayed electrical wires, the lead paint, the water damage, the fire damage, the sun damage, the broken furnace, the rotted floorboards—hey, look at that, no termites—the cracked chimney, the bats, the rats, the spiders, the raccoons, the hobo, the detached gutter, the outdated fuse box, and the paint job in the kitchen, which is fine, but the trim really clashes with the counter tops. Or, I could just recommend that you do not buy this godforsaken Guantanamo-Bay of a house and suggest that we all get our asses out of here before a medium-sized wind blows the whole sumbitch down.

How I Met Your Mother, episode 5×20. Gotta love this show.


Veröffentlich am 27.12.2011 Keine Kommentare

22 Ziffern oder: Was zum Teufel soll das?

Wie der Spiegel in seiner Onlineausgabe berichtet dürfen wir uns ab 2014 Kontonummern mit 22 Ziffern merken. Vermutlich wird man sich auch daran gewöhnen, aber da frag ich mich doch: Wozu eigentlich? 22 Stellen lange Kontonummern… da gibt es also ~10^22 Möglichkeiten (wenn wir vielleicht so Sachen wie 0000000000000000000000 – ja, so lang wird das dann – ausschließen wollen). Bei aktuell 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten bleiben also für jeden von uns etwa 1,42*10^12 Kontonummern. In Worten: Eins Komma Vier Zwei Billionen. Gut, ich seh ja ein, das man vielleicht privates und geschäftliches trennen will, und ein Extra-Sparkonto hat, und außerdem noch jeden Monat einen Zwanziger auf die hohe Kante legt um den Nachwuchs zum 18er ein Auto schenken zu können, aber wer will mir denn ernsthaft erzählen, dass irgendjemand auf diesem Planeten Bedarf für mehr als eine Billion Konten hat?
Oh, und genau genommen gilt das ja nur für Europa. Hier lebt aber nicht mal eine Milliarde Menschen, also kriegt jeder noch mal ein paar Kontonummern mehr. Und noch was: Wenn wir einfach noch Buchstaben in der Kontonummer zulassen würden, dann bräuchten wir nur 14 Stellen und könnten genauso viele Konten abdecken (die wir dann aber immer noch nicht brauchen).

In diesem Sinne, ehrliche Frage: Was soll der Unfug?


Veröffentlich am 21.12.2011 Keine Kommentare

Weihnachten wird unterm Baum entschieden.

Seit Tagen seh ich auf Plakaten diesen Spruch, und jedesmal weiß ich, dass ich gar nicht so viel essen kann wie ich kotzen will bei diesem Anblick.

Es. ist. widerlich. Und nein, ich gehör nicht zu der Fraktion Superchrist. Nein, ich bin nicht der Meinung, dass das einzige Geschenk an Weihnachten des Geschenk der Liebe Gottes sein sollte (einen Keks für den, der weiß, woher das Zitat geklaut ist). Doch das hier ist ja wohl der Gipfel in Sachen “Wir befreien eine Sache ganz und gar von ihrer ursprünglichen Bedeutung und die leere füllen wir dann mit unserer eigenen Kommerzgeilheit”. Aber nun gut. Auch diese Anzeige ist nur ein Spiegel der Gesellschaft, für die sie entwickelt wurde…


Veröffentlich am 04.12.2011 3 Kommentare

Every Day Is Exactly The Same

I believe I can see the future
Cause I repeat the same routine
I think I used to have a purpose
But then again
That might have been a dream
I think I used to have a voice
Now I never make a sound
I just do what I’ve been told
I really don’t want them to come around

Oh, no

Every day is exactly the same
Every day is exactly the same
There is no love here and there is no pain
Every day is exactly the same

I can feel their eyes are watching
In case I lose myself again
Sometimes I think I’m happy here
Sometimes, yet I still pretend
I can’t remember how this got started
But I can tell you exactly how it will end

Every day is exactly the same
Every day is exactly the same
There is no love here and there is no pain
Every day is exactly the same

I’m writing on a little piece of paper
I’m hoping someday you might find
Well I’ll hide it behind something
They won’t look behind
I’m still inside here
A little bit comes bleeding through
I wish this could have been any other way
But I just don’t know, I don’t know what else I can do

— Trent Reznor (Nine Inch Nails)


Veröffentlich am 28.11.2011 Keine Kommentare

Happy Thanksgiving Everyone


Veröffentlich am 24.11.2011 Keine Kommentare

Katzenbaby

Ich nenne dieses Werk “Katzenbaby, oder: Mein ärmlicher Versuch, diesen Blog weniger depressiv wirken zu lassen.”


Veröffentlich am 22.11.2011 Keine Kommentare

Rock Bottom.

So. Jetzt bin ich mehr oder minder offiziell Werktags-Obdachloser. Meine Wohnung (falls es die überhaupt je gab, und ich bei der Besichtigung nicht durch eine gut gemachte Pappkulisse geführt wurde) ist immer noch nicht bezugsbereit, und der feine Herr Vermieter möchte jetzt auch nicht mehr für die Kosten meiner/unserer anderweitigen Unterbringung aufkommen.

Komisches Gefühl. Ehrlich gesagt hatte ich ja immer gehofft: Wenn ich mal obdachlos werde, dann nachdem ich ein paar Jahre lang als skrupelloser Hedgefonds-Manager Milliarden und Abermilliarden an der Börse verbrannt habe, bevor ich schließlich bei einer gewagten Spekulation Haus und Hof verliere. Das hätte wenigstens irgendwie Stil gehabt. Aber so? Schon während dem Studium keine Bleibe haben? Das ist doch irgendwie nur noch traurig.


Veröffentlich am 22.11.2011 2 Kommentare

Lächerlich

Afrikaans: belaglik
Albanisch: qesharak
Arabisch: سخيف
Armenisch: ծիծաղելի
Aserbaidschanisch: gülünc
Baskisch: irrigarri
Bengalisch: হাস্যকর
Bulgarisch: смешен
Chinesisch: 可笑
Dänisch: latterligt
Deutsch: lächerlich
Englisch: ridiculous
Estnisch: naeruväärne
Finnisch: naurettava
Französisch: ridicule
Galizisch: ridículo
Georgisch: სასაცილოა
Griechisch: γελοίος
Gujarati: હાસ્યાસ્પદ
Haitianisch: ridikil
Hebräisch: מגוחך
Hindi: हास्यास्पद
Indonesisch: konyol
Irisch: áiféiseach
Isländisch: fáránlegt
Italienisch: ridicolo
Japanisch: とんでもない
Jiddisch: לעכערלעך
Kannada: ಹಾಸ್ಯಾಸ್ಪದ
Katalanisch: ridícul
Koreanisch: 우스 꽝스러운
Kroatisch: smiješan
Lateinisch: ineptum
Lettisch: smieklīgs
Litauisch: juokingas
Malaysisch: masuk akal
Maltesisch: redikoli
Mazedonisch: смешно
Niederländisch: belachelijk
Norwegisch: latterlig
Persisch: مضحک
Polnisch: śmieszny
Portugiesisch: ridículo
Rumänisch: ridicol
Russisch: смешной
Schwedisch: löjligt
Serbisch: смешан
Slowakisch: smiešny
Slowenisch: smešno
Spanisch: ridículo
Suaheli: ridiculous
Tagalog: katawa-tawa
Tamil: கேலிக்கிடமான
Telugu: పరిహాసాస్పదం
Thailändisch: ไร้สาระ
Tschechisch: směšný
Türkisch: gülünç
Ukrainisch: смішний
Ungarisch: nevetséges
Urdu: مضحکہ خیز
Vietnamesisch: vô lý
Walisisch: hurt
Weißrussisch: смешны

Meine aktuelle (Wohnungs)situation, ausgedrückt in allen 64 Sprachen, die der Google Translator derzeit beherrscht.


Veröffentlich am 14.11.2011 1 Kommentar

Lesempfehlung

→ Why science majors change their mind / It’s just so darn hard

Sehr guter Artikel aus der New York Times. Etwas länger, lohnt sich aber. Ich finde mich gerade genau in der thematisierten Problematik wieder und war erstaunt festzustellen, dass selbstständiges Lernen genau zu den Dingen gehört, die ich von der Uni erhofft hatte, und bislang nicht geboten bekam.

(Mit “selbstständigem Lernen” meine ich jetzt so etwas wie diese Projekte, wo Lernen noch was mit Spaß zu tun hat, und nicht die alltägliche “Kam nicht in der Vorlesung, ist aber trotzdem auf dem Übungsblatt, also bring es dir gefälligst irgendwie selbst bei”-Friss-oder-Stirb-Scheiße.)


Veröffentlich am 11.11.2011 Keine Kommentare

Welcome Home, Endeavour.

Heute war Astronaut Day in der Uni, und die Crew von STS-134 (der letzten Mission der Endeavour) war zu Besuch, hat die Mission vorgestellt, Bilder und Videos gezeigt und sich den Fragen des Publikums (also auch meiner :>) gestellt. War sehr geil,  mit Abstand das beste Event seit ich hier bin. Da hat es sich auch gelohnt, die Vorlesung zu schwänzen. Denn so hab ich mir das immer vorgestellt, die Uni als etwas, das inspiriert und den Horizont erweitert. Und nicht den beständigen Wunsch weckt, alles hinzuschmeißen und irgendwo in der Karibik ein chilligeres Leben als Surflehrer anzufangen o.O


Veröffentlich am 10.11.2011 Keine Kommentare